john k. doe's little kitchen http://jkd.blogsport.de hardcore und geile karren...ihr affen! Wed, 21 Oct 2009 18:15:48 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en 11 tage england http://jkd.blogsport.de/2009/10/21/11-tage-england/ http://jkd.blogsport.de/2009/10/21/11-tage-england/#comments Wed, 21 Oct 2009 18:15:48 +0000 John K. Doe Himself Allgemein http://jkd.blogsport.de/2009/10/21/11-tage-england/ scheiße:

- warum NIE salz, warum nur????
- wasserhäne! warum bitte einen kalten und einen brüllend heißen?!
- chips die crisps heißen – „builders breakfast“ totaler einfall (bei guter idee)
- cops und lkw-waagen
- clubs mit steilen, engen treppen
- veganer haggis in edinburgh
- traffic diversions in edinburgh

geil:

- right hand drive in the end
- d.i.y.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
- brighton
- brighton
- brighton
- aftershow dinner in hull
- ford transit
- walkers worcester sauce
- topgear magazine
- brighton

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meine fresse http://jkd.blogsport.de/2009/09/08/meine-fresse/ http://jkd.blogsport.de/2009/09/08/meine-fresse/#comments Mon, 07 Sep 2009 22:19:57 +0000 John K. Doe Himself Allgemein http://jkd.blogsport.de/2009/09/08/meine-fresse/ ist der neue CONVERGE song geil! was da auf der myspace-seite zu hören, lässt meine erwartungen in die höhe schnellen!
was sonst! am samstag ein anständiges festival erlebt. bei der durchführung eines crabcore-moves verspielt. antitainment auf dem trainspotting: hervorragend! auch plattentechnisch teure tage. zwei kevlar lp’s, eine chamberlain, die comadre dvd und die patsy o‘hara lp wanderten in den schrank. achja, völlig überraschend die vinylversion von oasis‘ heathen chemistry erhalten. auf ebay gekauft und dann vergessen. die band nun leider aufgelöst – verdammte scheiße. während den anschließenden eigenen bandproben todkrank geworden. ein gutes wochenende.

ultimativer filmtipp: iron maiden flight 666!
wie geil sieht nicko mcbrain von der seite aus??!! schön auch seine pizza angewohnheit nach den shows im bus. gefällt!

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Zann Interview…10 Jahre Alter! http://jkd.blogsport.de/2009/09/08/zann-interview10-jahre-alter/ http://jkd.blogsport.de/2009/09/08/zann-interview10-jahre-alter/#comments Mon, 07 Sep 2009 22:12:58 +0000 John K. Doe Himself Allgemein http://jkd.blogsport.de/2009/09/08/zann-interview10-jahre-alter/ Nenn mir eine Band, die was Hardcore in Deutschland angeht so ziemlich alles erreicht hat, was es zu erreichen gibt? Die an jedem verfluchten Fleck der Hardcorelandkarte Spuren hinterlassen hat? Nun, zumindest mir würden auf jeden Fall Zann einfallen. Als ich die Band vor etwa 10 Jahren zum ersten Mal sah, hätte ich Leben nicht gedacht, dass ich genau diese 10 Jahre später obigen Satz verfassen würde. Damals bot sich mir eine rumpelige Show, der ich kaum etwas entnehmen konnte. Nehmt es mir nicht übel, dass war echt beschissen. Irgendwas muss dann passiert sein. Nicht wesentlich viel später sah ich Zann noch mal, ich selbst klebte einigermaßen überrannt an der Wand. Zann boten mir etwas, was ich in den Folgejahren wiederholt erleben durfte. Eine brutale Dampfwalze, manchmal recht kakophonisch, aber immer gezielt in die Magengrube. Eine der frühen deutschen Bands eines Genres, dass heute oft zurrecht als Screamo verschrien ist. Die nun eher Ex-Leipziger behielten dabei bis heute einen irgendwie schrulligen, konservativen Sound. Während Screamo den angedeuten Weg in die Langeweile marschierte, blieben Zann stehen. Das kann man werten wie man will, mir gefällt das in diesem Fall. Wie schafft man es, sich solch einen Namen zu machen? Eine Lektion für Anfänger: Man muss sich den Arsch abspielen. Und Zann haben sich ihre verdammten Ärsche abgespielt. Kein Milchrampen-Juz wurde ausgelassen. Zann ist eine der wenigen Bands, die im D.I.Y.-Bereich durchweg erfolgreich die halbe Welt bereisen konnte. Mehrere Touren in den USA, Japan, den üblichen europäischen Kandidaten und nun auch Russland können sicher Bücher mit Storys füllen. Das Ganze ohne irgendwelche Booker und Agenturen. Vor einigen Wochen konnte ich Zann auf dem Fluff sehen. Der Sound war schlecht, die Sonne schien und Zann hatten die Riesenbühne voll im Griff. Da kann man nun wirklich zum 10-jährigen Geburtstag gratulieren. Und auch mal nachfragen!

Monsters: Okay, also mir ist es ehrlich gesagt ein totales Rätsel wie ihr es tatsächlich geschafft habt, 10 Jahre ohne irgendwelche Personalwechsel diese Band zu bestreiten! Erzählt mal was diese Band für euch inzwischen bedeutet?

Uwe: Ich verstehe es auch nicht, hat aber wohl etwas mit Sturheit („Ihr kriegt uns nicht klein, ihr nicht!“) und dem Ignorieren jeglicher Realität („Ich hasse euch alle!“) zu tun ;) . Und dann waren 10 Jahre schon fast wieder rum. Was es bedeutet? Sehr, sehr viel. Es ist nicht so sehr die Musik die wir machen oder die Platten die wir rausbringen, sondern eher dieses Zusammengehörigkeitsgefühl und das Wissen um all die Scheiße, die man zusammen durchgemacht hat, ohne dass sie uns das Genick gebrochen hätte. Auch dieses Wahnsinnsgefühl und das damit verbundene Dauergrinsen wenn wir am Beginn einer Tour das erste mal wieder zusammen im Bus sitzen und wie Kleinkinder aufgeregt durcheinander reden als hätten wir uns Jahre nicht gesehen. Der Adrenalinschub bei einer Show in einer Stadt, die wir noch nicht gespielt haben. Das tagelange Fahren durch unbekannte Gegenden und die Neugierde, was wohl am Ende der Fahrt auf uns wartet. All das macht süchtig; all das hält mich davon ab, aufzugeben.

Robert: Ich denke es gibt/ gab Tage wo ich mich das auch gefragt habe, warum ich diesen Kram soviel Zeit widme und wie ich es mit denen im Van für so lange aushalte, gebeutelt von Fragen, schlechten Gerüchen und dem ganzen Kram. Aber dann trifft man sich im Proberaum oder geht auf die Bühne und es fühlt sich so gut an wie am ersten Tag. Ich weiß nicht, es macht Klick und es ist all das wieder wert, was man manchmal nicht mag. Ich denke, inzwischen ist es wie eine Beziehung, man muss auch daran arbeiten. Die Band ist irgendwie Bestandteil von unserem Leben geworden und wir haben schon soviel Zeit miteinander verbracht, uns gestritten, diskutiert und auch eingesehen das wir alle sehr spezielle Persönlichkeiten haben, die aber doch alle auf einer gewissen Basis immer wieder zusammen finden. Und wenn ich dann manchmal mit anderen Bands unterwegs bin, sehe ich das wir es doch ganz gut haben. hahaha.

Monsters: Gab es eigentlich mal einen Punkt an dem irgendeiner von euch gesagt hat „So, Schluss jetzt. Ich hasse diesen ganzen Scheiß, die miesen Schlafplätze, die vegane Pampe – und überhaupt erschieß ich die Scheißband!“ – kurz, gab es mal so einen Punkt die Band zu beenden?

Uwe: Die gab es bestimmt. Die hatten jedoch nie etwas mit miesem Essen oder dreckigen Schlafplätzen zu tun. Es sind eher die zwischenmenschlichen Spannungen, die manchmal an einem zehren. Für mich persönlich kann ich mich nur an ein Ereignis in den ersten Jahren erinnern, wo ich jemanden in der Band richtiggehend gehasst habe und mich fragte, wie ich das noch drei weitere Wochen Tour durchhalten soll. Aber nach zwei Tagen war auch das wieder gegessen. Banddasein und insbesondere Touren ist Beziehungsarbeit. Ähnlich wie bei Partner/in macht man Kompromisse und lernt Sachen zu akzeptieren, auch wenn man es gerade mal nicht so mag. Inzwischen bin ich an einem Punkt, wo nur noch externe Sachen wie musikalisches Auseinanderleben oder Wegzug aus persönlichen Gründen die Band für mich beenden können. Ich frage mich schon seit einigen Jahren, wie das Ende aussehen wird; welches Ereignis die Macht haben könnte dies alles zu beenden. Wir werden sehen; ich bin gespannt.

Robert: Ich denke, da kann ich Uwe nur zustimmen (auch wenn mich jetzt interessieren würde, wenn er gehasst hat?! haha). Ich denke, es funktioniert gut durch all die Zeit. Natürlich gibt es immer wieder Tage, wo man sich Fragen stellt usw., aber auch das wird manchmal heißer gekocht als gegessen. Wie man so sagt … Es hört sich doof an, aber inzwischen spielen wir ja auch nicht mehr jede „scheiß“-Show – womit ich meine, das wir nicht mehr 700 km für eine Show fahren, was nur an den nerven zehrt und wir 200 Euro verlieren. Ich meine, wir planen mehr und überdachter, zumal wir aufgrund von Jobs usw. auch nicht mehr soviel spielen können, wie wir vielleicht wollen. Wir wollen immer noch viel sehen und es gibt viele Orte die wir spielen wollen und das auch immer wieder, aber manchmal ist es dann traurig, wenn man 8 Stunden im Auto saß, man ankommt und es gibt Nudelkuchen, keine Flyer und 60 Euro … Ich meine, ich gehe nie davon aus, dass diese scheiß Band jemand sehen will, aber es ist doch nett ein paar Leute durch Flyer zu informieren und das auch nicht nur in seinem Myspace Freundeskreis. Aber das ist jetzt schon off topic :) Also im Großen und Ganzen fällt mir gerade kein weiterer Grund ein, außer den von Uwe genannten, warum wir uns demnächst auflösen sollten (Sorry Rocco*).

Monsters: Ich kenne nur ganz wenige Bands, die derartig weit unterwegs gewesen sind. Man kann sicher sagen, dass ihr (fast) alle Regionen besucht habt, in denen irgendwas mit d.i.y. zu machen ist. Ihr wart nun mehrfach in den USA, in Japan und nun auch in Russland. Da ich gleich zu Russland komme – was ist das bemerkenswerteste an den Möglichkeiten die euch überall geboten waren?

Uwe: Das Bemerkenswerteste am Touren in anderen Kulturkreisen ist sicherlich die Möglichkeit, Land und Leute auf nicht-touristischem Wege kennenzulernen. Man bekommt Einblicke in Lebens- und kulturelle Verhältnisse, die normalen Reisenden verschlossen bleiben würden. Gute Beispiele sind hier die Übernachtung in einem japanischen Kloster inkl. Audienz beim Klostervorsteher, der Aufenthalt bei den Großeltern des Perkussionisten von Birushanah in Japan die uns sehr freundlich aufnahmen, sowie z. B. unsere Show in der Salt River Pima-Maricopa Indian Community in Arizona/USA. Man erhält auf diese Weise fantastische Einblicke in unbekannte soziale und kulturelle Strukturen.

Robert: Dem kann ich nur beipflichten. Wir haben so viele Plätze gesehen, welche wahrscheinlich keiner von uns ohne die Band je gesehen hätte und ich bin echt dankbar dafür. Da haben sich Leute weltweit den Arsch aufgerissen, um unsere Band spielen zu lassen und das zeigt mal wieder, dass dieses ganze DIY Netzwerk soviel mehr bewegen kann als jede beschissene semiprofessionelle Booking-Agentur. Die ganzen Bands, die nichts mehr selbst in Hand nehmen wollen, haben es aber auch nicht besser verdient, als in ihrem Kaff zu spielen. Ich denke mit eigener Energie, Idee und Leidenschaft hat fast jede band die Chance, Sachen wie diese auf die Beine zu stellen.

Monsters: Da ich schon Russland angesprochen hatte – also Robert erzählte mir ja schon mal so ein wenig davon. Es soll ja ganz fantastisch gewesen sein. Erzählt mal wie es dort so zugeht, ich habe ja viel gehört von den Möglichkeiten aber auch den Unmöglichkeiten dort.

Uwe: Ich kann nur positive Sachen berichten. Für uns lief alles sehr smooth und unproblematisch ab, außer dass man uns nicht ins Lenin-Mausoleum lassen wollte weil der Herr gerade beim Facelifting war. Die Tour war gut vorbereitet und hat sich auch finanziell voll selbst getragen, was ja bei DIY-Touren eher selten ist. Wir konnten vor Ort immer Eqipment und Instrumente von den Bands leihen, brauchten daher keinen Van und fuhren stattdessen mit dem Zug, was eine sehr angenehme Erfahrung war. Auch war ich beeindruckt vom Enthusiasmus der russischen/ukrainischen Kids, der sich in Unmengen Bands und großartigen Shows ausdrückte. Davon abgesehen war ich sehr schnell dem leicht maroden Charme der osteuropäischem Städte, vor allem von Kiew, erlegen. Es gab so viele Dinge, die ich aus der eigenen DDR-Jugend kannte (Ikarus-Schlenkerbusse, Magasins, Neubauwohnungen, etc.), so daß man sich teilweise wie auf Zeitreise in die eigene Vergangenheit fühlte. Und dann natürlich einer der Höhepunkte der Bandgeschichte: der Rote Platz in Moskau. Der birgt so viele Bedeutungen und Erinnerungen, daß ich wirklich einen Moment innehalten mußte um zu begreifen, daß ich wirklich dort bin… Nach diesem Teaser hoffen wir, bald dorthin zurückkehren und alles etwas länger genießen zu können.

Robert: Ich glaube es war eine der besten touren die wir je hatten (gut sie war auch sehr kurz). Aber diese ganze positive, euphorische Grundstimmung hat sofort auf uns übergegriffen und es hört sich vielleicht doof an, aber es kam mir ein bisschen vor wie bei uns im Osten kurz nach der Wende, als all die Bands kamen und man überall hingerannt ist und alles war so neu und frisch. Ich kann nur sagen, dass ich schon lange nicht mehr soviel positive Energie auf einem Konzert hatte!! Man kann all die Eindrücke gar nicht in Worte fassen.

Zann sind aktuell mit aktuell mit Mouthbreather (USA) auf Tour: www.myspace.com/zann

* Schlagzeuger von Glasses.

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Zwei Wochen Proberaum – und dann? Ein Interview mit Celan. http://jkd.blogsport.de/2009/08/25/zwei-wochen-proberaum-und-dann-ein-interview-mit-celan/ http://jkd.blogsport.de/2009/08/25/zwei-wochen-proberaum-und-dann-ein-interview-mit-celan/#comments Tue, 25 Aug 2009 10:02:20 +0000 John K. Doe Himself Allgemein http://jkd.blogsport.de/2009/08/25/zwei-wochen-proberaum-und-dann-ein-interview-mit-celan/ Was passiert wenn Ari Benjamin Meyer (Einstürzenden Neubauten, Redux Orchestra), Unsane-Sänger Chris Spencer in einer Bar trifft? Klar, es wird das eine oder andere getrunken und sogleich mit Personalien von so unbedeutenden anderen Bands wie flu.ID (Phillip Röder, Franz Xaver) und Oxbow (Niko Werner) eine Band gegründet. Logisch! Bands wie Celan haben aber auch immer ein Problem. Große Namen schön und gut, blöderweise muss man sich an genau diesen messen lassen. Sowas kann mitunter nerven. Das markante Aufkommen eben solcher Namen unter der neuen Marke Celan ist von besonderem Kaliber. Alle Beteiligten, die sich da zwei Wochen im Probelokal der Einstürzenden Neubauten versammelten, stehen für einen Zugang zu Musik, der kompositorisch interessant, bisweilen verwegen und kantig ist. Insbesondere der Name flu.ID ließ mich in dem Gemenge aufhorchen. Kaum eine andere deutsche Band konnte mich in der jünger zurückliegenden Zeit live derartig brutal und chaotisch begeistern.
Celans erste Platte „Halo“ bietet da eine sehr Unsane-lastige Schnittmenge, die zumindest mich hoch erfreute. Mancher Höhepunkt wartet da zwischen den Zeilen. Rock der so geschrieben ist, wie ich ihn eigentlich mag. Dort wo normalerweise Riffs alles zukleistern, lassen Celan Momente durchschauen, die in (hoffentlich) folgenden Werken deutlicher durchschlagen werden. Bis dahin ist das zwei Wochen Experiment gelungen. Und nun geht’s auf Tour. Vorher habe ich Franz Xaver zu großen Namen, großen Erwartungen und zur Sache an sich befragt:

Monsters: Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht der einzige war, der ziemlich große Augen machte, als von diesem neuen Projekt die Rede war. Ist CELAN eigentlich ne richtige „Band“ oder ist das Ganze erstmal als Projekt zu verstehen?

Franz: So recht wussten wir das selber nicht. Alle sind vor einem Jahr zu den Aufnahmen relativ unvorbelastet von Erwartungen da ran gegangen. Ich denke, so richtig zeigen wird sich das erst mit der ersten gemeinsamen Tour im September, wenn man auch Möglichkeiten zum kennen lernen hat, die über ‚drei Tage proben und das wars für dieses halbe Jahr‘ hinausgehen. Dennoch ist der Rahmen, sich als Band zu verstehen, recht dünn, weil wir so scheisse weit auseinander wohnen.

Monsters: Lass uns mal kurz über den Hintergrund von Celan sprechen. Auch wenn du das jetzt vielleicht schon 645 Mal erzählen musstest – wie ist es eigentlich dazu gekommen?

Franz: Das verbindende Moment ist Chris. Ihn haben Phillip Röder und ich auf der vorletzten Tour mit flu.ID, als wir mit Unsane gespielt haben, kennen gelernt, bevor wir uns dann auflösten. Chris hat nach seinem Umzug nach Berlin mehr oder minder zufällig Ari getroffen und Pläne geschmiedet, was man denn mit der vielen Zeit hier anfangen kann. Niko kam dann recht spontan zu den Aufnahmen dazu. Auch hier war es Chris, der den Kontakt hergestellt hat. Wirklich kennengelernt haben wir uns dann im Studio zum Songs schreiben und aufnehmen. Das war schon eine Herausforderung, aber es hat zwischenmenschlich super geklappt. Das hätte auch schief gehen können.

Monsters: Phillip Röder und du wart ja recht lange mit flu.ID in d.i.y. Kreisen unterwegs, habt zwei 10″s rausgebracht und eben entsprechende Shows gespielt. Wie läuft das jetzt – wie verfahrt ihr bei Celan mit den Songwriting. ihr wohnt ja schon recht – äh – verteilt?

Franz: Die Songwriting-Situation hatten wir bisher nur ein einziges Mal. Und das im Studio. Da kam jeder mit unterschiedlich ausgereiften Ideen, an denen dann zusammen gearbeitet wurde. Classic. Auch wenn man objektiv sagen kann, dass man einen typischen Unsane-Sound heraushören kann, passiert auf der Platte schon noch mehr als das. Wie das mit Songwriting in Zukunft wird, kann ich noch nicht absehen. Das hängt von der Entwicklung der Gruppe und der investierten zeit ab.

Monsters: Hat es bei Celan so eine art musikalisches Konzept gegeben oder seid ihr eher frei in den Proberaum gegangen? Die Platte finde ich hat schon viel von Unsane, also schon ein ziemliches Noisebrett. Wie habt ihr euch da musikalisch zusammengefunden?

Franz: Das war seltsamerweise einfacher, als zuvor angenommen. Ich hatte vorher bedenken, dass die einzelnen Leute – ich wie auch alle anderen – aus ihren bisherigen Filmen und Erwartungen nicht herauskommen können würden. Glücklicherweise waren meine Bedenken unbegründet. Ari hat es einmal sehr gut zusammengefasst, dass wir nämlich die Chance, mit völlig anderen und verschiedenen Leuten mit anderen Backgrounds, mal etwas Neues wagen nutzen sollten- wenn auch nur intern für jeden Einzelnen neues.
Natürlich hört man die einzelnen verschiedenen Styles raus, aber insgesamt ist etwas herausgekommen, was keiner von uns bisher gemacht hatte. Das ging nur, weil man sich nicht die üblichen Schranken auferlegt hatte. Eigentlich hätte es auch ein Indie-Pop-Album werden können ;)

Monsters: Ergeben sich eigentlich hier musikalisch mehr Möglichkeiten als mit flu.ID?

Franz: Hm, schwierige Frage. Ich glaube nicht, zumindest aus einem Weirdo-Verständnis heraus. Aber der Sound, den wir mit flu.ID gemacht haben, ist für mich auch durch. Zu anstrengend und kopflastig, hehe. Dafür eröffnen sich allerdings neue Möglichkeiten, weil wir studierte Akademiker-Musiker mit viel Erfahrung dabei haben. Das gegeneinander aufwiegen möchte ich jedoch nicht.

Monsters: Wie geht ihr eigentlich mit diesem supernervigen „allstar“-Faktor um? Ich glaube an eine Band wie Celan heften sich ziemlich schnell unerfüllbare Erwartungen und die Leute erwarten eine neue Interpretation von Stockhausen ;)

Franz: Hehe, da muss ich dann wohl leider enttäuschen:) Aber im ernst: da habe ich eigentlich ein bisschen Schiss davor. Vor allem wegen den Erwartungen schaue ich schon gespannt auf die Tour im September. Es kann gut sein, dass das ganze Ding floppt oder eben auch gut ankommt. Ich kanns absolut nicht einschätzen. Mit dem allstar-Faktor hatte ich noch nicht viel zu kämpfen. Immer, wenn ich angeben wollte, mit wem ich in der Band spiele, wussten die Leute nie wovon ich rede, hahaha. In der Presse ist das hingegen was anderes, und da nervt es ziemlich, dass die Band auf ein zwei Personen reduziert wird. Ich denke aber, dass sich das ändert, wenn man kontinuierlich mit Celan weiter arbeitet und Interesse nicht über die Personen, sondern über Musik, herstellt. Nur so gewinnt die Band als solche auch an Charakter.

Monsters: Wie ist es denn jetzt so Musik auf einem höheren Level zu machen, also ihr spielt ja schon größere Shows und so Kram?

Franz: Für die Band ist das kein großer Unterschied. Wir arbeiten zusammen und hängen ab, wenn und wie es möglich ist, wie es jeder macht. Ich sehe da kein Unterschied. Mit den Shows ist es etwas anders. Es ist im Vergleich schon ein ziemlicher Luxus, den man genießt. Mir ist das allerdings irgendwie fremd. Nicht, dass es „unecht“ oder „nicht real“ oder sowas wäre, aber es ist einfach nicht mehr so persönlich, was ich sehr schade finde. Früher habe ich sehr viele nette Leute kennengelernt, die irgendwie in der Konzertgruppe oder sowas eingebunden waren oder wo man gepennt hat. Jetzt hat man mit Promotern zu tun, für die es zwar auch in gewisser Weise Idealismus ist, dass sie im mageren Kulturbetrieb arbeiten, aber zum Anderen ist es eben auch Business. Das ist okay, das ist auch gut und alles. Wahrscheinlich habe ich da noch ein kleines, altes und überholtes verkürzt-antikapitalistisches Bild im Kopf. Aber irgendwie finde ich das auch süß :)

Celan „Halo“ erschien auf Exile on Mainstream Records.
Celan sind im September und Oktober auf Tour!

http://www.myspace.com/celanband
http://www.myspace.com/plombe
http://www.aribenjaminmeyers.com/redux/redux-orchestra.html
http://www.myspace.com/theoxbow
http://www.myspace.com/unsane

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glasses 12″ download http://jkd.blogsport.de/2009/08/25/glasses-12-download/ http://jkd.blogsport.de/2009/08/25/glasses-12-download/#comments Tue, 25 Aug 2009 10:01:24 +0000 John K. Doe Himself Allgemein http://jkd.blogsport.de/2009/08/25/glasses-12-download/ http://www.mediafire.com/?iz2ejiid2hn

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verrückt! http://jkd.blogsport.de/2009/08/21/verrueckt/ http://jkd.blogsport.de/2009/08/21/verrueckt/#comments Fri, 21 Aug 2009 20:22:59 +0000 John K. Doe Himself Allgemein http://jkd.blogsport.de/2009/08/21/verrueckt/ vorab folgendes. ihr steht vor der wahl einen audi S4 oder BMW M3 zu kaufen? es geht um V8, ordentlich drehmoment und guten sound. vergesst diesen ganzen nobelscheiß. die lösung ist und bleibt eine australische: holden commodore ss-v…bzw. den entsprechenden vauxhall vxr8 in der neuen geilen bathurst edition. ungehobelt, unelektronische v8-power. eine schande das gm keine LHD-hierher bekommt (die suadi bekommen das teil immerhin LHD als chevy – die amis im sterbenden pontiac outfit).

eigentlich wollte ich nur das hier zeigen:

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http://jkd.blogsport.de/2009/08/21/verrueckt/feed/
schon gut fürs ego http://jkd.blogsport.de/2009/08/21/schon-gut-fuers-ego/ http://jkd.blogsport.de/2009/08/21/schon-gut-fuers-ego/#comments Fri, 21 Aug 2009 20:18:23 +0000 John K. Doe Himself Allgemein http://jkd.blogsport.de/2009/08/21/schon-gut-fuers-ego/ http://www.viceland.com/germany/v5n8/htdocs/maulwurf-mayhem-111.php

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Service für zu spät geborene http://jkd.blogsport.de/2009/08/20/service-fuer-zu-spaet-geborene/ http://jkd.blogsport.de/2009/08/20/service-fuer-zu-spaet-geborene/#comments Thu, 20 Aug 2009 08:55:58 +0000 John K. Doe Himself Allgemein http://jkd.blogsport.de/2009/08/20/service-fuer-zu-spaet-geborene/ http://www.mediafire.com/emoisdead

dort scheint man wirklich ALLES was irgendwie relevant ist zu finden!
GEIL!

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GARDEN VARIETY http://jkd.blogsport.de/2009/07/12/garden-variety/ http://jkd.blogsport.de/2009/07/12/garden-variety/#comments Sun, 12 Jul 2009 11:07:59 +0000 John K. Doe Himself Allgemein http://jkd.blogsport.de/2009/07/12/garden-variety/ spitzen band mitte der 90er. unfassbar gut gewesen. heute etwas vergessen – zu unrecht.,
hier die platten ihr verdammten loser!!!!

http://www.megaupload.com/?d=Y2EMZKFK
http://www.megaupload.com/?d=35TGHL5Y

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TERROR vorm büro http://jkd.blogsport.de/2009/05/19/terror-vorm-buero/ http://jkd.blogsport.de/2009/05/19/terror-vorm-buero/#comments Tue, 19 May 2009 20:25:40 +0000 John K. Doe Himself Allgemein http://jkd.blogsport.de/2009/05/19/terror-vorm-buero/ was für ein tag. ich sitze im büro, die sonne scheint ins fenster. ich mache barfuss meine meditationsübungen und sinniere über möglichkeiten der abschaffung des brüchentages – als sich ein schatten über mich wirft. beim blick nach draussen sehe ich einen riesigen weißen nightliner. TERROR verrät die aufschrift auf der seite. nach wenigen sekunden fallen alle möglichen idioten aus dem bus, incl. mr. scott vogel.
wer sich mehr für vogels gesitvolle bühneansagen interessiert, dem empfehle ich www.vogelisms.com

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