Archiv für Mai 2008

weezer….blend it!

als bekennender fan werde ich langsam etwas nervös. rivers cuomo sieht ziemlich cool aus, die neue single kann was und heute morgen musste ich feststellen, dass das grüne album von mir immer unterbewertet wurde.

tribute (s.f.n.1982.g. part VIII)

leeds, im norden englands. fast ein übergang der direkt nach bradford führt. industrie – irgendwie eine art ruhrgebiet. bradford und leeds, dass sind zwei städte, die eine unzahl interessanter bands zu bieten hatte. in bradford ging es härter zu. eine legendäre crustpunk szene, rundum um bradford-music, mit flat earth records (dessen chef sned heute noch aktiv ist, dessen van „beast“ fast alle dieser bands nach europa (festland) schaukelte). SUFFER kamen von dort, HEALTH HAZARD kamen von dort, DOOM kamen auch irgendwie von dort. man trug vor allem schwarz, viele aufnäher und miese frisuren – ich sah auch so aus.
in leeds ging es beschaulicher zu. dort hatte sich viel ruhigerer kosmos an bands gebildet. da waren die großartigen POLARIS, die 2005 ganz plötzlich mit einer LP wieder am start waren. da gab es BABY HARP SEAL, die durchweg souveräne releases an den tag legten. kamen BOB TILTON auch von dort?! was war mit DEAD WRONG – eine der bis heute völlig unterbewerteten 7″’s überhaupt?! egal, achja, KITO – etwas härtere gangart, aber eine grandiose band. irgendwann entstanden weirdo-projekte wie HEADACHE. kurz: unfassbar viele coole bands. eine der unscheinbarsten war TRIBUTE! meines wissens gab es von der band nur zwei 7″s – eine davon kam auf day after records raus und hieß „torch songs“, hatte ein schlichtes, weißes cover, weißes vinyl und zwei unfassbar coole songs! über die band war nichts weiter rauszufinden.

TRIBUTE – beide 7”s!!!

leute mit ed hardy-klamotten gehören einfach nur erschlagen

gestern wieder germanys next topmodel geschaut. im rahmen dieses großartigen formats kam es erneut zu einem gastauftritt des ed hardy-chefs christian audigier. mal abgesehen, dass der idiot nervt wie sau, ist mir wieder aufgefallen, wie sehr ich sein scheiß klamottenlabel hasse. und fast noch mehr hasse ich das ganze geschmeiß, welches unsummen für diese hässlichen klamotten auf den ladentisch haut. da kommt also ein dämlicher franzose nach L.A., schaut sich die wirklich beschissensten tattoo-motive der welt ab, druckt den mist auf shirts und was weiß ich was, und findet millionen von arschgeigen die das auch noch geil finden!?
ed hardy shirt = gradmesser für außerordentliches idiotentum!

gut, egal. giselle ist endlich weg – und gestern leider keine geflogen.

aktueller soundtrack:

Cursed – I
Breach – It’s me god
Oasis – Heathen Chemistry
Nirvana – In Utero

kinski war einfach der beste!

so macht man das:

hier der klassiker, weil es so schön ist (…du dumme sau!):

(mehr…)

ach du scheiße, was ist blos mit den nazis los?!

gut, dass sie den look der linken geklaut haben macht ja sinn. aber nun auch noch israel-solidarität?! entweder ein guter fake (stimmig, natürlich alles hellblau) – oder gesinnungsverirrung auf grund der vielen sonne.

soundtrack:

jawbox – for your own special sweetheart
cursed – one
nirvana – in utero
kosjer d – s/t. lp

aus der reihe „relevante inhalte auf polit-fotos“

was sehen wir auf diesem bild, welches mir neulich via anderem blog ins auge stach?! richtig, einen wunderschönen, schwarzen pontiac trans-am der 2. generation (bj. 1970-1981). das der bulle ganz rechts sich nicht wirklich aufs misshandeln konzentrieren kann ist also durchweg zu verstehen. der trans-am war die dampfhammer-variante des laschen hausfrauen-firebird, so sehe ich das jedenfalls. man muss leider auch sagen, dass sowohl firebird als auch trans-am so eine art amerikanischer opel manta waren und sind. ab 1982 sahen die karren nur noch scheiße aus. bei licht betrachtet eh kein gutes auto, denn die amis konnten und können einfach keine guten autos bauen. warum die nach dem krieg nicht die gesamte deutsche autoproduktion mitsamt maschine, mensch und maus nicht nach drüben verschifft haben bleibt mir ein rätsel. auch wenn einem bei den reinen eckdaten das wasser im munde zusammenläuft: das spitzenmodell TransAm Ram Air IV hatte 370 ps einen 6,6 liter motor (nein, nicht der verbrauch du idiot! hubraum!!!!) und es wurden gerade einmal 88 Fahrzeuge davon gebaut. 1971 wurde der 7,5 liter motor aufgrund neuer abgasanforderungen (!!!) eingeführt – der hatte bescheidene 335 ps. ehrensache eines jeden trans-am bis heute: saufen wie ein schwede auf der fähre zwischen stockholm und tallin. ab 79 wurde der abgebildete trans-am gebaut, mit leicht abgeänderter front aber der weiterhin unvergleichlich prolligen linie. den geilen 7.5 gabs nicht mehr, wer es dick wollte nahm den 6.6er mit 220 ps. und mal nebenbei – wer erinnert sich nicht mit freuden an „bandit“ („Smokey and the Bandit“)?! ein höchst kurzweilig, erfreulicher film in dem mr.moustache himself burt reynolds eben jenen trans-am rebellisch durch die pampa jagt, ganz ohne sinn und respekt für das gesetz. damit schließt sich dann der kreis zum foto! 77 gab es sogar eine art burt-reynolds-special edition des trans-am. wer das kleingeld hat, kann sich sowas heute noch neumodisch hochgepimpt kaufen, als „ban III“ für knapp 129.000 dollar (umgerechnet etwa 350 euro nach aktuellem kurs). da kann vw mit den blöden bon-jovi und rolling stones-golf ordentlich kacken gehen!
geile aber völlig unnötige white-trash-karre!

soundtrack:

Breather Resist – Charmer
The Bronx – s/t. 2006

wie ich füße hasse!

kaum wird es warm muss alles was obenrum (frisur) schon aussieht wie ein totes tier sofort die schuhe in die tonne knallen. ich bin umgeben von ekelhaften barfußfetischisten die mich mit der nacktheit ihrer gliedmaßen in den wahnsinn treiben. hoffentlich wartet da der eine oder andere hundescheißhaufen!

end of the line! unterbewertet und vergessen [s.f.n.1982 g. part VII]

1993. da trug man hosen die zu groß waren und t-shirts ab größe ‚l‘. mein hals war bis zum kinn mit holzperlenketten und anderem gedöhns behängt. auf schallplatten fanden sich vermerke wie „zahl nicht mehr als 5 dm!“, wenn man für eine import-LP 15 mark zahlte, dann entschuldigte sich der spackige plattenkisteninhaber für diesen preis. der export wäre das, der dollar. heute ist das anders, der dollar ist kein thema mehr, platten kosten minimum das doppelte und auf musik kommt es eigentlich fast überhauptnicht mehr an. ich habe letzte woche den aktuellen green hell-katalog durchgeblättert. dieser besteht einem ganz wesentlichen teil aus nicht nur geschmacklosen sondern auch ganz schön teurem band-merchandise. was für eine scheiße! wenn ich bedenke, dass sich 94 viele bepinkelten weil lost&found auf groß machen wolltem kommt mir das alles dann doch recht lächerlich vor. achja, ich trage heute dann auch enge hosen und größer als ’s‘ kaufe ich kein kleidungsstück mehr. nochmal zurück. also 1993 gab es schon platten, die ein merkwürdiges eigenleben führten. sie gammelten in den distro-kisten vor sich und keine sau griff zu. END OF THE LINE war so ein fall (es gibt übrigens eine ziemlich unbrauchbare band gleichen namens aus bielefeld, die sind nicht gemeint. wer auf ambitionslosen new-emo ohne den anflug eigener ideen steht wird dort fündig!). da half auch nicht das einer verkaufsauforderung gleiche label ebullition aus heilig goleta, fuckin california. warum nur?! als eckdaten seien andere bands erwähnt: HEROIN, ANTIOCH ARROW, CLIKATAT IKATOWI, JOHN HENRY WEST und SPACEHORSE. auch wenn END OF THE LINE von fast allem „nur“ der vor- oder mitläufer war. aber mal ehrlich, besonders bei den ersten drei genannten bands muss ich spontan in die hose nässen vor aufregung. und so klangen END OF THE LINE dann auch, eine deutlich brutalere version von HEROIN. auf dem cover ein entgleister zug – schöner hätte man das ganze kaum visualisieren können. und das jahre bevor san diego-hochwasserhosenrock dick im geschäft wurde. und END OF THE LINE legten die messlatte dahingehend verdammt hoch. bis heute eine meiner absoluten lieblingsplatten. die LP war das 10. release von ebullition und ist seit jahren vergriffen. also…greif jetzt zu du hornochse!

playlist der letzten tage:

Barra Head – Go Get Beat Up
Daitro – Laisser Vivre Les Squelettes
Converge – Jane Doe
Cursed – I
Hey Mercedes – Loses Control